 |
Das Königreich Waldwiesen in dem es viele kleine Brücken gibt ist der wohl verträumteste und schönste Ort den man sich nur vorstellen kann! Dort am Fusse der glitzernden Schleierberge, gibt es ein mit Moosröschen bewachsenes hügeliges Tal mit einem blau glitzernden See. An diesem malerischen Ort steht ein marmornes Schloss mit goldenen Türmen die hell in der Sonne scheinen. Dies ist das prachtvolle Schloss vom weisen, alten König Kasimir, der schon viele, viele Jahre über das Königreich regiert und den alle seine Untertanen ehren und lieben. |
Zu jeder vollen Stunde hallt der Klang silberner Glocken vom höchsten Turm aus über das ganze Königreich. Sieht man vom Turm aus, blickt man über die grosse Ebene, die sich zu Füssen von Waldwiesen erstreckt. Man blickt über gelbe Felder wo der Wind sanft über die grünen Wiesen weht, und schattige Wälder bis hin zu den Ausläufern der fernen Schleierberge in denen das kleine Dorf Waldwiesen friedlich und verborgen zwischen dem Gebirge vor sich her schlummert Da gibt viele seltsame Pilze, Büsche und Sträucher, an denen grosse, wunderbar süsse Beeren wachsen und die Sonnenstrahlen hell durch die grünen Bäume scheint. Gleich neben dem Waldweg plätschert der schäumende Bergbach, der als rauschender, silberner Wasserfall von den Bergen, in den ruhig fliessenden, kristallklaren Fluss fällt an dessen Ufern und schliesslich in den meerblauen See mündet, wo Binsen und Schilfe wachsen und sich im Sommer viele Flamingos, Pelikane und Albatrosse tummeln. Dort, mitten im Wald wohnen die Wald- und Wiesenbewohner in wunderschönen, mit kleinen Möbeln behaglich eingerichteten Pilz- Wurzel- Baumstamm- und Baumstumpfhäuser, mit kleinen blumengeschmückten hölzernen Gartenzäunen drum herum. Manche von ihnen wohnen aber auch in unterirdischen Bauten, Höhlen, Grotten oder in einem, der mit dunkelgrünem Moos oder Stroh überdachten Hügelhäusern. Dann gibt es eine Wind- und eine am Bach gelegene Wassermühle, dessen Wasserrad vom Morgen bis am Abend den lieben ganzen Tag lang ratlos ununterbrochen klappert. Ja, sogar eine Post gibt es in Waldwiesen. Das Postamt steht an der Kreuzung neben der Sonnenuhr und befindet sich in einem Pilz, das ganz leicht zu erkennen ist. Denn neben dem Fenster hängt der gelbe Briefkasten und unter dem Dach befindet sich ein goldenes Posthorn. Auf dem Dorfplatz steht der wie ein Stern funkelnder Sechseimerbrunnen. Dann gibt es noch viele Hecken, einige Korn- und Maisfelder und rundherum gibt es grüne Wiesen und Obstgärten, wo bezaubernd duftende Blumen blühen sowie Apfel- Kirschen- Mandarinen- Pfirsich- und Haselnussbäume wachsen. Am Waldesrand gibt es ausserdem einen, von zartem Farn umgebenen hübschen Teich mit einer kleinen Bogenförmigen Holzbrücke. Darin schwimmen Seepferdchen und bunte lustige langnasige Fische, zierliche blaue, orange, weisse sowie rosafarbene Wasserrosen und grüne Frösche die laut quakend von einem Blatt zum anderen hüpfen. Gleich daneben befindet sich der Festplatz auf der Blumenwiese, wo glitzernde Libellen, Fliegen und Bienen emsig durch die Lüfte herumschwirren. Die Wald- und Wiesenbewohner lieben es, zu essen und zu trinken, zu singen, zu tanzen und zu feiern. Wenn dann am Abend die Glockenblumen läuten, gibt es immer ein grosses Fest auf, wo lustig umhertanzende Glühwürmchen und kleine Blumenlaternchen die Lichtung beleuchten und den Wald- und Wiesenbewohner als Fest- und Wegbeleuchtung dienen.
|